|
Um die vorvorige Jahrhundertwende 1899/1900 hatte Zuckmantel bereits ein reges Musikleben. Oberlehrer Karl Chernim übte besonders im Männergesangverein seinen Einfluss aus. Er schrieb den Marsch „SÄNGERGRÜSSE“, welcher im Nachlass von Kapellmeister H. Wiedermann vorhanden war. Auch Chordirektor Julius Schön hatte sich um das Musikleben verdient gemacht. Aus seiner Musikschule gingen hervorragende Musiker, wie Hans Wiedermann, Alois Schmidt und Hans Sperner hervor. Schmidt komponierte 1967 den „ZUCKMANTLER MARSCH“. Unter der Leitung von Oberlehrer Karl Stanzel und Bürgerschuldirektor E. König sowie Hans Bracharz ( Hausorchester ) stand der Gesangverein auf hohem Niveau. Er gab Symphonie-Konzerte, erstklassige Liedertafeln und gute Operetten zum Besten. Später trat Fachlehrer Franz Schubert in den Vordergrund Seine Vielfältigkeit als Dirigent, Komponist und Maler machte sich im Musikleben und der Kunst (Marionettenbühne) in der Stadt sehr bemerkbar. Grosse Beliebtheit erreichte das „ZUCKMANTLER SALONQINTET“, welches sich aus folgenden Musikern zusammensetzte: Erich Förster (Klavier), Hans Bracharz (1.Violine), H. Wiedermann 2. Violine, Emil Hein (Cello) und Josef Rückert (Flöte).
Noch vor der 700-Jahr- Feier 1924 übergab Chordirektor Schön den Taktstock an Ferdinand Müller aus Niedergrund. Bereits 1925 wurde Hans Wiedermann mit der Leitung der vergrösserten Stadtkapelle betraut. Er hinterliess uns die Komposition „Ruine
|