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Werte Besucher,
diese Homepage soll den noch lebenden Zuckmantlern eine Erinnerung sein, die 1945/46 unter Zurücklassung ihres Eigentums, vertrieben wurden.
Von 3 ½ Millionen Sudetendeutschen fanden damals fast 250.000 Menschen durch die brutalen Mordmethoden der Tschechen den Tod.
Diesen Opfern sind wir es schuldig: Ihr bleibt unvergessen, die Welt soll es wissen, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Es hätte niemand gedacht, dass der Kommunismus schon nach 45 Jahren der Gewaltherrschaft, zusammenbricht und die Menschen wieder die Möglichkeit bekommen, relativ unbehindert die alte Heimat zu besuchen. Sie haben sie nicht mehr so vorgefunden, wie sie sie noch selbst erlebt, oder aus elterlicher Erzählung erfahren haben. Jedoch die Berge und Landschaften, stehen noch wie früher, unverrückbar, auf festen Grund.
In den Dörfern und Städten, erklingen fremde Laute und viele Häuser sind nicht mehr vorhanden. Aber es ist und bleibt „ UNSERE HEIMATâ€. Diese Homepage soll belegen, dass dieses Land von unseren Vorfahren, vor bald 800 Jahren, erschlossen und besiedelt wurde und bis zur Vertreibung rein deutsch war. Darauf hinzuweisen, scheint mir in der heutigen Zeit, besonders wichtig. Möge dies, bei aller meist unerwiderten Versöhnungsbereitschaft, nicht in Vergessenheit geraten.
Blühende Orte wurden bedeutungslos. Bei meinem Besuch in Reichenberg Sept.2005, wurde mir wieder bewusst, was wir zurücklassen mussten. Zurück blieb ein entvölkertes Land. Dörfer und Ortschaften wurden dem Erdboden gleichgemacht und einst blühende Orte wurden bedeutungslos .Bis heute hält der tschechische Staat an den „ Benesch-Dekreten „ welche die Grundlage für die Vertreibung waren, unverrückbar fest. Es ist nicht zu fassen mit welcher menschlichen Kälte und unverzeihlicher Härte die Tschechische Regierung als Kulturnation im 21. Jahrhundert an dem grausamen GENOCID festhält. Die zynischen und Menschenverachtenden Äusserungen des ehem. Tschechischen .Ministerpräsidenten Zeman und seinem Nachfolger Spidla .Sie wollten ja heim ins Reich und der Abschub (ODSUN) der deutschen Bevölkerung sei eine der Quellen des künftigen Friedens( FAZ 21.5.2002 ) zeigen, welch Geist und hasserfüllte Verblendung in der Tschechei noch heute herrscht.
Dieses unmenschliche Geschehen kann und darf nicht in den Geschichtsbüchern begraben werden, um auch den entgegen zu wirken die Vertreibung und ethnische Säuberung als biologisches Problem gelöst sehen wollen. Die jüngste Geschichte Im ehemaligen Jugoslawien hat uns gezeigt, dass Vertreibung und Vernichtung von Minderheiten, noch heute ein Mittel diktatorischer Regime darstellt.
In einer europäischen Wertegemeinschaft darf das Festhalten an politischen Verbrechen, an über
3 Mio. Sudetendeutschen keine Basis haben. FAZ 27.5.2002:
Weit bedenklicher aber ist die Ausklammerung der politisch-moralischen Dimension der Benesch- Dekrete aus dem Beitrittsprozess der Tschechischen Republik zur EU. Denn die daraus abzuleitende Botschaft der „europäischen Wertegemeinschaft†an künftige Beitrittskandidaten lautet: Das Bekenntnis zu Entrechtung, Enteignung und Vertreibung ist für uns kein Hindernis, wenn es nur zynisch und konsequent genug ausfällt- wie in der Tschechischen Republik.
Diese Homepage ist der Versuch das Schicksal der Stadt ZUCKMANTEL und ihrer früheren Bewohner aufzuzeigen. Wir werden weiter daran arbeiten, die Gestaltung zu verbessern und neue Informationen einzubauen. Bitte unterstützen Sie uns, mit Bildern, Geschichten und Informationen und nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Wolfgang Titze
(Quelle: Peter Freitag, Neu-Ulm)
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